Präsident Trump hat seine Kritik an CNN während einer Pressekonferenz im Weissen Haus am Donnerstag fortgesetzt. Während eines verbalen Austausches mit CNNs Reporter Jim Acosta sagte Trump, er würde seine Beschreibung über CNN von „fake news“ auf „very fake news“ abändern. Darauf rief Acosta dazwischen, „real news, Mr. President, real news“.

Der Nachrichtensender betreibt weiterhin eine Drecks- und Lügenkampagne gegen Trump und der Präsident hat sich nicht zurückgehalten, seine Meinung über dieses Medium zu äussern. „Ich höre den Ton … der Ton ist so viel Hass. Ich bin nicht diese böse Person, übrigens„, sagte Trump. „Nein, aber der Ton ist so hasserfüllt!

Acosta verteidigte seinen Sender und behauptete, dieser würde ihn nicht hassen.

Wenn sie es ‚fake news‘ nennen, untergraben sie das Vertrauen in die Nachrichtenmedien„, sagte Acosta und fügte hinzu, Trump würde „den Glauben in den 1. Zusatzartikel untergraben.

Beim 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten geht es unter anderem um die Pressefreiheit.

Trump versicherte der Presse, er verstehe das und er könne auch schlechte Geschichten über sich verkraften. Ihm ginge es aber darum, sie würden nicht die Erzählung wahrhaft und korrekt führen, sondern bewusst auf das Negative fokussieren.

Ihr seid CNN, ich meine es ist Geschichte nach Geschichte nach Geschichte die schlecht ist„, sagte Trump.

Trump bezog sich dabei auf die Sendung um 22:00 Uhr, die von Don Lemon moderiert wird, obwohl er ihn nicht mit Namen nannte.

Schauen wir uns diese Show an. Es ist ein andauerndes Draufschlagen. Die Teilnehmer sind fast immer exklusiv anti-Trump … und der Hass und das Gift, das aus seinem Mund kommt; der Hass der von anderen Leuten eures Senders kommt„, sagte er, dabei hätte die Sendung schlechte Zuschauerzahlen.

Trump sagte, CNN würde von den Amerikanern nicht mehr respektiert, man würde ihnen nichts mehr glauben, speziell nicht seine Unterstützer.

Die Öffentlichkeit hat es kapiert, wisst ihr. Schaut doch, wenn ich zu den Kundgebungen gehe, drehen sie sich (die Zuschauer) um und sie beschimpfen CNN„, sagte Trump. „Sie werfen ihre Plakate auf CNN.

Bereits vorher hat Trump die Medien wegen ihren „Verschwörungs- theorien“ und „blinden Hass“ kritisiert. MSNBC und CNN könnte man nicht zuschauen:

The fake news media is going crazy with their conspiracy theories and blind hatred. @MSNBC & @CNN are unwatchable. @foxandfriends is great!

Das Trump-Bashing, der Russlandhass, die Kriegshetzerei und der daraus entstandene Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Medien, sind nicht nur auf die USA beschränkt, sondern auch ein Phänomen in Europa, ja im gesamten sogenannten „Westen“.

Die deutschsprachigen Medien sind dabei mit ihren Hasstiraden und Lügen gegen Trump und Putin, aber auch gegen Assad, Urban, Le Pen und wen immer sie noch im Visier haben, am schlimmsten.

Die Mainstreammedien haben sich mit ihrer seit Jahrzehnten andauernden einseitigen Berichterstattung völlig unglaubwürdig gemacht. Wer nimmt ihnen irgendetwas noch ab?

Trump betonte das auch und sagte, die Kampagne gegen Russland, welche die US-Medien führen, würde das falsche Signal an Präsident Putin senden.

„Wahrscheinlich nimmt Putin an, er wird keine Vereinbarung mit mir treffen können, weil es politisch nicht populär für mich wäre„, sagte er zu den Reportern.

Die anti-russischen Berichte in den US-Medien würden Moskau glauben lassen, Washington „betreibe wieder das alte Spiel“ und „Trump kann keine Vereinbarung mit uns treffen.

Ich möchte euch sagen, diese falsche Berichterstattung durch die Medien, durch euch, dieses falsche, fürchterliche, verfälschte Vermelden, macht es schwerer eine Vereinbarung mit Russland zu treffen„, sagte Trump.

Wenn ich jetzt brutal mit Russland wäre, dann würdet ihr sagen, ‚Oh ist das nicht wundervoll‘. Aber ich kenne euch zu gut. Dann würdet ihr sagen, ‚Oh, er ist zu hart, er hätte es nicht tun sollen‘„, sagte der Präsident.

Es wäre viel leichter für mich, hart mit Russland umzugehen, aber dann kommt es zu keiner Vereinbarung„, sagt er. „Vielleicht klappt es oder auch nicht.

Er möchte „das richtige für die Amerikaner tun … und um ehrlich zu sein, zweitrangig, möchte ich das richtige für die Welt tun.

Sie sind ein sehr mächtiger nuklearer Staat und so auch wir. Wenn wir gute Beziehungen mit Russland haben, glaubt mir, dann ist das eine gute Sache, nicht eine schlechte„, betonte Trump.

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