Die Mainstream-Medien von Welt bis Süddeutsche und Heute haben diese Woche die Amtszeit von Donald für so gut wie beendet erklärt. Keine große Überraschung, haben dieselben Medien ja offen für Hillary Clinton geworben und Trump schon vor Amtsantritt Scheitern vorhergesagt.

„Seht euch nur an, wie die Medien mich behandeln“, sagte Trump in einer launigen, selbstbewussten Rede vor Kadetten der Küstenwache am 17.5. in Connecticut. „Kein Politiker ist jemals so schäbig und unfair behandelt worden, da bin ich mir ganz sicher.“ Und wer wollte ihm widersprechen? Wer könnte z.B. in den Mainstream-Medien überhaupt eine Story finden, die objektiv und ausgewogen über den 45. US-Präsidenten berichtet, geschweige denn positiv oder verständnisvoll?

Man muss sich nur mal vorstellen, Hillary Clinton hätte bei einem Sieg mit solchem Widerstand zu kämpfen gehabt – gewaltbereite Hillary-Gegner hätten bei ihrer Amtseinführung in Washington randaliert und die Limousine eines Moslems abgefackelt, ausländische Terrorunterstützer hätten offenen Widerstand angekündigt, extremistische Gegner der Präsidentin und der Meinungsfreiheit hätten aus der Uni Berkeley eine Kampfzone gemacht. Was würden die Medien wohl dazu sagen?

Trump hat schon im Februar festgestellt, dass die Mainstream-Medien kein Interesse daran hätten, die Wahrheit über ihn zu berichten. „Ich bin nicht gewählt worden, um den Medien und den Lobbyisten zu gefallen“, sagte Trump am Mittwoch in Connecticut, „sondern um den vergessenen Männern und Frauen unseres Landes zu dienen, und das habe ich vor.“ Die illegale Einwanderung sei um rekordverdächtige 70% zurückgegangen, Jobs würden wieder ins Land zurückkehren, ein neuer Oberster Richter sei im Amt, Verteidigungsausgaben seien in historischem Maße erhöht worden, die Leistungen für Veteranen angehoben, Bürokratie und Wirtschaftsheimnisse abgebaut, die Planung für den Grenzwall sei fortgeschritten, die größten Steuererleichterungen in der Geschichte der USA sowie eine verbesserte Krankenversicherung seien in Vorbereitung. „Die Menschen verstehen was ich mache,“ zeigt sich Trump zuversichtlich.

Woher also die ganze Aufregung? Ursprünglich geht es um angebliche Russland-Kontakte der Trump-Kampagne, für die ein halbes Jahr nach der Wahl immer noch keine Beweise vorliegen. Reuters titelte gestern, nicht näher genannte Quellen berichteten von „18 geheimen Kontakten“ des Trump-Lagers zu den Russen. Sehr weit unten im Text heißt es dann, diese ominösen Quellen hätten „keine Anzeichen von Fehlverhalten oder Verschwörung“ erkannt. Aufgrund dieser Russland-Hysterie musste Sicherheitberater Mike Flynn im Januar seinen Posten räumen, was die Medien wiederum Trump vorwarfen, nachdem sie Flynns – völlig üblichen – Auslandskontakte erst zum Skandal gemacht hatten.

Nun wiederrum hat Trump Obamas FBI-Direktor James Comey entlassen, der bereits im Wahlkampf von den Demokraten heftig kritisiert worden war, weil er wenige Tage vor der Wahl die Untersuchung von Hillary Clintons Umgang mit vertraulichen E-Mails wieder aufgreifen wollte. Damals waren es die Demokraten, die die Entlassung Comeys forderten. Nun warf Trump ihm in diesem Zusammenhang Leaks und Geheimnisverrat vor. Und was macht Comey ob dieser Verrats-Vorwürfe? Er verrät angeblich vertrauliche Details eines Essens mit Trump an die New York Times: Der Präsident habe ein Ende der Flynn-Untersuchung gefordert. Belege für diese Aufforderung hatte Comey nicht vorgelegt, oder erklärt warum er drei Monate gewartet habe, sie zu thematisieren.

Aus diesen relativ nichtigen Gründen fordern einige Demokraten nun also eine Amtsenthebung des demokratisch gewählten Präsidenten. Der Präsident der Vereinigten Staaten habe also Kontakte zu Russland. Wo ist der Skandal? Der konservative Kommentator Rush Limbaugh nannte die fortwährende Anti-Trump Kampagne „einen Staatsstreich gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten, der von Berufsstaatsdienern geführt wird, die tief im Apparat verwurzelt sind und von den Medien beschützt werden.“ CNN-Moderatorin Dana Bash griff diese Vorwürfe von der „Rache des Deep State“ von links auf: „Das sind Menschen, die sehr stark vernetzt sind und wissen wie man sich rächt, sogar am Präsidenten der Vereinigten Staaten.“

Im Januar hatte bereits die London Times Journalistin India Knight zur Ermordung von Donald Trump aufgerufen. Seitdem gehört es unter Rappern wie Snoop Dogg und Popstars wie Madonna zum guten Ton, den Tod des Präsidenten zu fordern. Der ehemalige MSNBC-Moderator Keith Olbermann hat an „die Geheimdienste der Welt“ appelliert, u.a. den britischen MI-6 und den deutschen BND, Trump zu stürzen, ein Aufruf der zweifelsohne den Tatbestand des Hochverrats erfüllt. So haben Mainstream-Medien und Deep State eine Atmosphäre geschaffen, in der man völlig angstfrei zum Staatsstreich und Mord aufrufen kann – und inszenieren sich dabei noch als die moralisch Überlegenen.

Quelle

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