Wer das Geld hat, hat die Macht, und wer die Macht hat, hat das Recht! Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Flasche Wasser kaufen, und es gibt nur noch das von Nestlé. Wäre der Konzern der einzige Anbieter auf dem Markt, hätte er ein Monopol. Sie brauchen aber unbedingt das Wasser, und je teurer er das Wasser verkauft, desto mehr steigt sein Gewinn. Sie sind praktisch abhängig von dem Konzern, da es keine andere Alternative gibt.

Jetzt gäbe es einen Aufschrei im Netz, der böse Nestlé wieder, und viele riefen zum Boykott auf. Doch was würde passieren, wenn Nestlé genervt wäre von den ewigen Boykottaufrufen im Netz? Er schaltete massenhaft Werbung auf Facebook, Instagram, Google und Youtube. Hurra, werden Facebook und Google jetzt sagen, denn die Werbeeinnahmen steigen, somit der Gewinn und auch die Aktien. Was aber, wenn Nestlé jetzt zu den genannten Konzernen sagen würde, dass er keine Werbung mehr dort platzieren wird, weil diese Konzerne es zulassen, dass Nestlé permanent angegriffen wird? Wer würde gewinnen? Die, die Nestlé boykottieren wollen oder Nestlé?

Gehen wir zurück in das Jahr 1990+, wie beschaulich war doch das Internet. Es war zwar teuer und man musste in wenigen Worten in Foren den anderen mitteilen, was man zu sagen hatte. Das Monopol hatte damals die Deutsche Telekom. Aber um ins Internet zu kommen, brauchte man einen PC, der war ebenfalls teuer, denn man brauchte ja auch ein Programm und das war auch teuer. Wer erinnert sich schon an Windows 98, welches noch auf einer DOS-Grundlage basierte?  Die Geschichte von Microsoft und Apple kann man auf Wikipedia nachlesen und sie muss hier nicht weiter erläutert werden. Kritik gibt es an dem Microsoft-Monopol schon seit Jahrzehnten und es hat aus Bill Gates den reichsten Mann der Welt gemacht.

Gerade an Bill Gates sieht man, wie man mit Regierungen „spielen“ kann. Er bestimmt, wo es lang geht. So sponsert er u.a. auch die WHO. Er hat die Pharma um sich geschart und auch an Monsanto ist er beteiligt.

Giganten der Tech-Branche

Schaut man sich jetzt die Machtkonzentration der weiteren Giganten der Tech-Branche an, ist es erschreckend. Messenger, Facebook, Instagram und Facebook Lite wurden allein im November 2017 rund 213 Millionen Mal heruntergeladen. Facebook ist wirtschaftlich gesehen ein Konzern, der mit Werbung Geld verdient. Von den 7,9 Milliarden Umsatz 2013 wurden fast 90 Prozent von den Werbekunden überwiesen.  Die Suchmaschine Google verdient mit Online-Werbung den Großteil ihrer Milliarden Dollar Einnahmen. Etwa 90 Prozent sind geschaltete Anzeigen von Werbekunden.

Wir zeigen Ihnen anhand folgenden Screenshots, dass die Aktionäre der Werbekunden die gleichen sind, die in Facebook und Google investiert haben.

Schauen wir uns die Aktionäre von Facebook an: Abgerufen 20.12.17 www.nasdaq.com

Hier die Aktionäre von Google- abgerufen 20.12.2017 4-traders.com

Connections : Alphabet – Verknüpfungen von Google: 
Hier sei erwähnt – Das das Unternehmen Kleiner Perkins Caufield & Byers in über 500 IT Firmen und Biotech Firmen in den letzten 35 Jahren investierte.

Kleiner Perkins Caufiled & Byers (KPCB) ist eine im Silicon Valley angesiedelte Venture-Capital-Gesellschaft. Das Unternehmen war einer der ersten Investoren bei mehr als 500 Informations- und Biotechnologie-Firmen, darunter Amazon, AOL, Brio Technology, Electronic Arts, Flextronics, Genentech, Google, Hybritech, Intuit, Lotus Development, LSI Logic, Macromedia, Netscape, Quantum, Segway, Sun Microsystems und Tandem Computers.  Andere bemerkenswerte Mitglieder John Doerr und Raymond J. Lane sowie hochkarätige Persönlichkeiten wie Sun Microsystems-Mitbegründer Bill Joy (die als Partner im Januar 2005 beigetreten sind), der ehemalige US-Außenminister Colin Powell (er bekam im Juli 2005 die neu geschaffene Position des „strategischen Kommanditisten“). Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore trat als Partner im November 2007 bei.

Zusätzlich zu Menlo Park Hauptsitz hat das Unternehmen Niederlassungen in Shanghai und Peking.

 SHUTTERFLY, INC.
 NETFLIX, INC. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 INTUIT INC.
 GLU MOBILE INC.
 CISCO SYSTEMS, INC.
 ARISTA NETWORKS INC
 AMYRIS INC
The Mayo Clinic
Tradesy, Inc.
Google LLC
Plaxo, Inc.
Council on Foreign Relations, Inc.
Innovation Endeavors LLC
Stanford University !!
Institute for Advanced Study, Inc.!!
Doordash, Inc.
National Academy of Engineering!!
BetterWorks Systems, Inc.
Simpler, Inc.
True Software Scandinavia AB
TomorrowVentures LLC
MyFitnessPal, Inc.
Dodge & Cox Funds
Flipboard, Inc.
Yubico AB
Coursera, Inc.
Paperless, Inc.
iControl Networks, Inc.
Shyp, Inc.
Nimbula, Inc.
Kleiner Perkins Caufield & Byers LLC
MIT Corp. (US)
The New America Foundation
NewSchools Venture Fund
Massachusetts Institute of Technology
Purkinje, Inc.
Gordon & Betty Moore Foundation
American Academy of Arts & Sciences
National Academy of Sciences
Wine Network, Inc.
X PRIZE Foundation
Carbon, Inc.
MGM Holdings, Inc.
Navigenics, Inc.
The Aspen Institute, Inc.
Bloom Energy Corp.
SmartPak Equine LLC
Renmatix, Inc.
Sherpalo Ventures LLC
Essence Group Holdings Corp.
24/7, Inc.
Ogin, Inc.
Zazzle, Inc.
Lumeris, Inc.
Acumen Fund, Inc.

Die Aktionäre von Monsanto – abgerufen 20.12.17 4-traders.com 

Die Aktionäre von Bayer, der Konzern, der Monsanto gekauft hat: abgerufen 20.12.17 4-traders.com

Die Aktionäre von Pfizer, einer der größten Pharma –  zur Erinnerung: Drei Klägern wurden je $ 17 500 000 durch Schäden von Monsanto und seine drei weiteren Unternehmen Pfizer, Solutia, und Pharmacia  zugesprochen

Abgerufen 20.12.17 nasdaq.com

Wenn Sie sich die Aktionäre anschauen, fällt Ihnen was auf?

Es sind fast immer die selben Aktionäre und was glauben Sie, welche Interessen haben sie? Gewinnmaximierung!

Erst veröffentlicht Facebook ein Update für den News Feed Algorithmus, welches für viele Facebook-Seiten eine negative Auswirkung haben kann, und dann heute die Meldung, dass Facebook in Deutschland von den Kartellbehörden wegen Verletzung der Datenschutzgesetze und Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung verklagt wurde.

Die Warnung kommt inmitten einer Eskalation eines lang andauernden Kampfes zwischen Berlin und dem beliebtesten sozialen Netzwerk der Welt, so auf 4-traders.com

Bereits am 24.November 2017 hieß es: Star-Investor steigt aus – Peter Thiel verkauft den Rest seiner Facebook-Anteile.

„Wie aus Dokumenten der US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen ist, verkaufte der Star-Investor jetzt einen Großteil seiner Restposition. 160 805 Aktien im Wert von 29 Millionen Dollar wechselten den Besitzer. Thiel hält damit nur noch 59,913 A-Aktien. Ein Insider-Verkauf in dieser Größe ist nichts, was Anleger beunruhigen sollte. So stößt beispielsweise Mark Zuckerberg diese Menge an Aktien fast monatlich ab und Jan Koum, einer der WhatsApp-Gründer, verkaufte im vergangenen Monat rund 3,2 Millionen Aktien zu einem Wert von 563 Millionen Dollar.“ deraktionaer.

Wer ist dieser Peter Andreas Thiel?

Er ist ein US-amerikanischer Investor deutscher Herkunft und der Erfinder von PayPal. 2002 brachte Thiel PayPal an die Börse. Mit dem Erlös von USD 55 Millionen aus der Übernahme von PayPal durch eBay im selben Jahr, gründete Thiel Clarium Capital Management, einen Global-Macro-Fonds. Dieser Hedge-Fonds verwaltete bereits Anfang 2007 ungefähr 2,1 Mrd. US-$. Mehr Infos: Prism: SAP UND PALANTIR UNTERSTÜTZEN SICHERHEITSBEHÖRDEN

Wenn deraktionaer schreibt, man müsse sich keine Sorgen machen, dann können wir dem nicht zustimmen. Irgendjemand hat die Aktien von Thiel gekauft. Und er wird seine Gründe haben, warum Thiel aus Facebook rausgeht, wenn auch nicht ganz, aber immerhin. Da sollte man schon fragen, was da im Busch ist. Komisch, dass es nur wenige Tage später heißt, dass das Bundeskartellamt Facebook missbräuchliche Datensammlung vorwirft. Zu Facebook gehören WhatsApp und Instagram. Aber auch andere Webseiten anderer Betreiber sollen auf Facebooks Schnittstellen zugreifen können.

FCO-Präsident Andreas Mundt sagte, dass die Agentur am meisten besorgt darüber sei, wie Daten außerhalb des sozialen Netzwerks von Facebook gesammelt werden, so auf 4-traders.com.  Mundt sagte: „Die Benutzer sind sich dessen nicht bewusst. Wir sind nicht überzeugt, dass [sie] ihre effektive Zustimmung zu Facebooks Datenverfolgung und der Zusammenführung von Daten in ihre Facebook-Konten gegeben haben.

Im September 2015 traf sich Mark Zuckerberg mit Angela Merkel bei einem UN-Treffen. Zuckerberg soll versprochen haben, mehr gegen Hassparolen auf Facebook zu tun.

Merkel’s car pelted with tomatoes at campaign rally https://goo.gl/JSd2VK 

Merkel’s meeting the Heinz company about banning flying tomatoes in public. like she did Zuckerberg about deleting negative facebook posts. pic.twitter.com/OZHbMVN1Gc

Bild auf Twitter anzeigen

Die tschechische Justizchefin der EU Jourová hat wiederholt an soziale Medien appelliert, mehr im Kampf gegen Hassbotschaften und Diskriminierungen zu unternehmen

Die EU erwägt immer noch, Gesetze zu konzipieren, die soziale Medien dazu zwingen sollen, mehr [solcher] Inhalte schneller zu entfernen.

Am 18.Dezember 2017 veröffentlichte  .politico.eu einen Beitrag von der Justizchefin der EU, die ihren eigenen Facebook-Account wegen Flut von Hasskommentaren gelöscht hat. Sie kommt aus Tschechien, wo die Meinungsfreiheit nach der Wahl des neuen Ministerpräsidenten sehr eingeschränkt wurde.

Was der neue Ministerpräsident von Tschechien von Meinungsfreiheit hält, zeigt der folgende Fall

Der Milliardär Andrej Babiš ist Inhaber der Holdinggesellschaft Agrofert und dem 13. Dezember 2017 Ministerpräsident Tschechiens. Er besitzt nicht nur den großen Agrarkonzern, der auch mit Monsanto zusammen arbeitet, sondern auch zwei der einflussreichsten Zeitungen des Landes und kontrolliert weitere wichtige Medien.

Zwischen 2004 und 2013 erhielt Agrofert in Tschechien etwa 160 Millionen Euro Fördergelder. 2014 und 2015, seit Babiš Finanzminister ist, bekam das Unternehmen insgesamt 92 Millionen Euro

„Diese Wahl wirft ein Schlaglicht auf die äußerst beunruhigende Verquickung von wirtschaftlichen Interessen, politischen Ambitionen und Medienmacht in Tschechien“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr. „Viele wichtige Medien in Tschechien sind zur Beute von Geschäftsleuten geworden, denen es vor allem um den Schutz ihrer Geschäftsinteressen vor Konkurrenten und Kritik geht. Die bisherigen Versuche, diese Machtkonzentration mit gesetzgeberischen Mitteln zu stoppen, sind kläglich gescheitert.“

Europakommissarin für Justiz Věra Jourová, die verantwortlich für den Kampf gegen Hassreden im Netz ist, hatte ein Facebook-Profil, aber sie löschte es, weil es „voller Hass[kommentare] sei“, sagte sie am Montag, den 18.12.17

„Mir wurde klar, dass es weniger Hass in Europa geben würde, wenn ich es löschte“, sagte sie. „Jeder kann frei darüber entscheiden, ob es mehr Schaden als Vorteile [durch die Verwendung sozialer Medien] gibt. So traf ich [meine Entscheidung].“

Eine der Aufgaben der tschechischen Kommissarin ist, über Facebook und andere [Plattformen] Hassrede im Netz zu bekämpfen. Jourová hat wiederholt an soziale Medien appelliert, mehr im Kampf gegen Hassrede und Diskriminierung auf ihren Plattformen zu unternehmen. Die EU betreibt selbst ein Forum mit Facebook, Twitter, Microsoft, Google und anderen, damit terroristische Inhalte im Kampf gegen ISIS und andere Terrorgruppen entfernt werden können.

Darüber hinaus stehen Firmen wie Facebook unter ständigem „Beschuss“ durch Politiker, darunter [auch] die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, die wollen, dass sie härter gegen solch „illegale Inhalte“ vorgehen.

EU-Abgeordnete gründeten eine Stiftung mit US-Konzernen im Internet-Bereich, die ihnen den Zugang zu Abgeordneten sicherstellt. Wenn Sie sich die Mitglieder anschauen, gehören auch Facebook und Google dazu. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Bericht: Right To Know Day – Tag der Informationsfreiheit

Doch was würde sein, wenn anstatt Hasskommentare auch Inhalte verschwinden, die den Werbepartner von Facebook und Google nicht gefallen? Man bedenke, Bayer übernimmt Monsanto, und will man verhindern, dass sich der Protest gegen Monsanto auch gegen Bayer ausweitet?

Hinzu kommt, dass laut wuv.de Facebook Angebote und Posts abstraft, die explizit um Likes betteln. Gleiches gilt für Posts, die Nutzer auffordern, einen Beitrag zu taggen, zu kommentieren oder zu teilen. Solche Praktiken, die neuerdings als „Engagement-Baiting“ bezeichnet werden, fallen nach Ansicht von Facebook in die Kategorie Spam.

„Ein ähnliches Vorgehen gab es unlängst gegen Überschriften, die aggressiv und ausschließlich darauf abzielen, geklickt zu werden. Ebenfalls abgestraft werden Posts, die auf Seiten verlinken, die exorbitant mit Werbung überfrachtet sind. Facebook will laut eigenen Angaben schlicht die Inhalte reduzieren, die reißerisch, irreführend oder schlicht Spam seien, damit wieder mehr echte und relevante Botschaften in den Vordergrund rücken. “ wuv.de

Müssen sich hier die Medienkonzerne wie Bertelsmann oder Springer mit BILD Sorgen machen? Klickt man diese Nachrichten an, ploppt soviel Werbung auf, dass man den Artikel nicht mehr lesen möchte.

Wenn aber diese Medienkonzerne verschont bleiben, wer wird dann wirklich als Spam bezeichnet, die, die Seiten gegen genannte Konzerne betreiben, weil diese nicht für die Reichweite auf Facebook zahlen?

Peter Thiel verkauft den Rest seiner Facebook-Anteile, das erinnert an Bill Gates, der nach 33 Jahren Microsoft verließ. Er gründete das Unternehmen im Jahr 1975 zusammen mit Paul Allen. Vielleicht ahnte Bill Gates schon da, dass von da an Microsoft nur noch Mist ablieferte oder neue Programme, die erhebliche Fehler aufwiesen.

Gab es überhaupt je eine Netzneutralität? Antwort: Wer das Geld hathat die Macht und wer die Macht hat, hat das Recht!